12. Mai 2017

Architektur aus Holz

Von der Planung bis zur Gütesicherung
mit Werkbericht Johannes Kaufmann,
Johannes Kaufmann Architektur, Dornbirn/Wien

[Eine Veranstaltung der Gütegemeinschaft Holzbau-Ausbau-Dachbau e.V. > GHAD mit dem Architektur Centrum]

 

Programm          > flyer

 

10:00 Begrüßung

10:15 Holz findet Stadt – Ein Werkbericht
Johannes Kaufmann, Johannes Kaufmann Architektur, Dornbirn / Wien

11:45 Konstruktiver Holzschutz
Florian Scharmacher, ö.b.u.v. Sachverständiger für Holzschutz
Ingenieurberatung Scharmacher, München

13:30 Schallschutz im Holzbau
Adrian Blödt, ö.b.u.v. Sachverständiger für das Zimmererhandwerk
Ingenieurbüro für Bauphysik, Kohlberg

 

14:30 Brandschutz im Holzbau
Dr. Dirk Kruse, Dehne, Kruse Brandschutzingenieure, Gifhorn

16:00 Gütesicherung im Holzbau
Oliver Justus, Gütegemeinschaft Holzbau-Ausbau-Dachbau e.V., Berlin
Harald Neubauer, ö.b.u.v. Sachverständiger für das Zimmererhandwerk
Neubauer Architekten + Ingenieure, Emmelshausen

 

17:00 Ende der Veranstaltung

 

Moderation
Rainer Kabelitz-Ciré, Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister, Berlin

„Der aktuelle Holzbau ist einer der zentralen Erscheinungen Vorarlberger Architektur. Johannes Kaufmann ist Exponent dieser bemerkenswerten Bewegung und Spross einer alten Vorarlberger Zimmermannsdynastie. Neben Auftrags­arbeiten und Wettbewerbs­erfolgen fällt das Büro des jungen Architekten, Bau- und Zimmermeisters mit freien und experimentellen Arbeiten auf, die sich der ausgeprägten Modularität des Holzbaus widmen. Weil die gestalterischen Möglich­keiten eng an die Produktionsbedingungen geknüpft sind, behält dieser prag­mat­ische Ansatz immer auch die rationalen Aspekte der Herstellung im Auge.

Johannes Kaufmann schöpft aus dem tiefen Wissen und Können der Vorarlberger Holzbautradition, denn von Kindheit an ist er mit dem Werkstoff Holz und seinen Möglich­keiten vertraut. So steckt im Gestalter immer auch der Handwerker, der Material und Prozesse kontrolliert und den Werkstoff kritisch überprüft. In dieser Kombination steckt die Wurzel für außergewöhnliche Projekte und experimentelle Konstruktionen. Zahlreiche nationale sowie internationale Preise und Aus­zeich­nungen belegen die Innovations- und Schöpfungskraft von Johannes Kaufmann. In der Verbindung von Funktionalität, Material und Pragmatismus erreichen seine Projekte eine Poesie, die vom Kleinsten ins Große stringent die Präzision in Gedanken und Umsetzung widerspiegelt.“ [Text Hochschule Liechtenstein]